„Deutschland braucht einen Stimmungswechsel. Wir müssen wieder die Leistungsgesellschaft werden, die wir sein können und die wir einmal waren“, dynamisch endete der Vortrag von Prof. Dr. Lothar Späth zum Auftakt des 2. EOS Kongresses am 17. und 18. September in Berlin. Zwei Tage lang ging es um Wege aus der Krise.
Um Finanzierungsalternativen sowie um die Effektivität moderner Risikomanagement- und Kundenbewertungssysteme. Hochklassige Experten aus Wirtschaft und Bildung waren gekommen, um ihr Know-how und ihre Erfahrungen an die rund 120 Teilnehmer weiterzugeben.
Die Zeit für mehr unternehmerischen Geist sei gekommen, so Politik- und Wirtschaftsexperte Späth. Denn: „Die Großunternehmen erzwingen sich gute Bedingungen, während der Mittelstand unterfinanziert und übersteuert ist.“
Zahlreiche Vorträge und drei Foren, in denen es heiß herging – so lassen sich die zwei Kongresstage am besten zusammenfassen.
„Der Kongress ist wirklich gut organisiert, vielfältig und sehr praxisnah – ich nehme diverse Anregungen mit in meinen Betrieb zurück“, urteilte Renate Pitschmann, die für den Transportdienst trans-o-flex zum Kongress gekommen war. Doch wurde in Berlin nicht nur intensiv gearbeitet. Am Abend genoss man in der städtischen Loft-Atmosphäre der Backfabrik gutes Essen, Wein und einmalige Show-Acts aus den derzeit beliebtesten Musical-Inszenierungen Deutschlands.
„Eine geniale Idee, Musical-Ausschnitte zu präsentieren“, schwärmte Teilnehmer Süleyman Ucar von der Citibank noch am nächsten Tag. Und Renate Pitschmann ergänzt: „Die Stimmung am Abend war wirklich toll.“
Lesen Sie mehr zu den Inhalten des Kongresses und ein ausführliches Interview mit Prof. Dr. Lothar Späth in der nächsten Ausgabe des EOS Journals im Dezember.